Elsternest

Wahlplakate – Diesmal „Die Linke“

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Besonders originell ist das Plakat der Linken zu Stuttgart 21 nicht gerade. Zumal es stark nach einem Plagiat riecht, wir erinnern uns:
während der Volksabstimmung plakatierten die Tunnelbahnhofbefürworter „Buddeln statt bruddeln“.
Auch das Theologen-Arbeitergespann, das für eine Stadt, die oben bleiben will, wirbt, ist grenzwertig. Haben wir nicht in den letzten Jahren gelernt, dass die Wahl nicht entscheidend ist? Ich verstehe unter Mitmachen etwas anderes, als wählen zu gehen. Was den aufrechten Theologen Martin Poguntke veranlasste, nachdem er die Grünen verlassen hat, für die Linke zu kandidieren, erschließt sich mir nicht. Hat er seine Parteilektion noch nicht gelernt? Parteien-Hopping nenne ich so etwas.

Richtig originell ist das Plakat der Grünen, das ich in Berlin zur geplanten Bebauung des Tempelhofgeländes entdeckt habe. Eine Punktlandung in Sachen Werbung!
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