Elsternest

So ist das Leben: Die Songwriterin Amy Macdonald

Amy Mcdonald in Rudolstadt 2017 Zum Abspielen des Songs bitte aufs Bild klicken

Die britische Singer-Songwriterin Amy Macdonald wurde am 25. August 1987 im schottischen Bishopbriggs, einem Vorort von Glasgow, geboren. Der Start in ihre Karriere ist mehr oder weniger ein Zufall: Als Amy sich mit zwölf Jahren ihre erste CD kaufte, das Album „The Man Who“ von Travis, ist sie von dessen Musik so beeindruckt, dass sie kurzerhand beschließt, selbst Musik zu machen. Daraufhin bringt sie sich das Gitarrenspielen selbst bei.

In der neunten Klasse tauchte eine Organisation namens Impact Arts an ihrer Schule auf. Die hatte es sich zur Aufgabe gemacht hat, Musiker der Gegend an die Schulen zu bringen und mit deren Hilfe interessierte Kids zu fördern. Da Amy ihren Klassenkameraden musikalisch einiges voraus hatte, wird sie schon bald für erste Gigs in Glasgow engagiert, organisiert von Impact Arts. Da ist sie gerade mal 15, steht allein mit ihrer Gitarre auf der Bühne und spielt hauptsächlich eigene Songs, nur angereichert mit einer Handvoll Cover-Versionen. In den darauffolgenden Jahren entwickelte Amy McDonalds ihe Musik immer weiter zu feinstem Gitarren-Pop, angereichert mit folkloristischen Elementen. Leichte Country-Einflüssen sind heraus zu hören. Ihre Songs nehmen Bezug auf die britische Songwritertraditionen.

Amy Macdonald ereichte mit ihr Debutalbum Platin-Status

Ihr Debütalbum This Is the Life erreichte sie Anfang 2008 Platz 1 der UK-Charts und erhielt Dreifach-Platin. Seitdem spielt sie diesen Song auf vielen Festivals, so auch 2017 in Rudolstadt. Die Aufnahme wurde eben dort gemacht.

Amy Macdonald spielte gleich zum Auftakt des Folk- und Weltmusik-Festivals, das 2017 den Länderschwerpunkt Schottland hatte. Vor allem bei ihren langsameren Liedern, bei denen ihre Stimme im Mittelpunkt stand, zeigte Amy Mcdonald ihre Folk-Seite.

Eine Bühnenpräsens, die ihresgleichen sucht

Ich habe den Gesamtmitschnitt dieses Auftritts bei Arte gesehne und bin von ihrer Bühnenpräsens begeistert ebenso wie von ihrem wunderbaren, schottischen Akkzent. Das gesamte Konzert ist auf YouTube verfügbar.

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