Selbstversorgung angehen in Zeiten von Corona

29.04.2020 at 22:59

Seit Monaten liegt Tatjana M. in den Ohren, ein Hochbeet zu errichten. Jetzt, wo das Leben herunter gedimmt ist, kann M. dieses Projekt angehen. Dort, wo das Hochbeet stehen soll, steht ein alter, total verholzter Fliederbusch. Schon seit langem sollte der entfernt werden. Nun weicht er dem Hochbeet. M. gräbt ihn aus. Sein Nachbarn  zersägt ihn in handliche Stücke, die im Kamin verfeuert werden können.

Das „Flurstück“ ist arg buckelig und teils abschüssig. Alles wird ausgeglichen und als Fundament nimmt M. Steinstreifen, die er in Beton einlässt und exakt mit der Wasserwage ausrichtet. Als er ein Junge war, zeigte ihm sein Großvater, wie er mithilfe von Bindfäden eine Ebene herstellen kann, die „im Wasser ist“.

Das Hochbeet kommt als Bausatz daher und der Aufbau ist nicht weiter schwierig. Ein Gittergeflecht am Boden verhindert das Eindringen von Wühlmäusen. Tatjana hat zur Befüllung alles vorbereitet und so wird die Kiste schichtweise befüllt. Dann geht es ans Pflanzen. Die Aufzucht der Salate und der Kräuter liegt in der Hand von Tatjana. M. wird sie genießen!