Elsternest

Mundraub

Unser Garteneichhörnchen flitzt mit den Nüssen unseres Haselnussbaumes durch den Garten. So geht das aber nicht, kleiner Freund! Vorsorglich habe ich die Nüsse geerntet. Einen Teil davon habe ich dir für den Winter gelassen.

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Geflohen

Der Schriftsteller Tolkien sagte einmal: die Einzigen, die etwas gegen Eskapismus hätten, seien die Gefängniswärter. Ich bin kein Gefängniswärter, habe trotzdem etwas gegen Eskapismus, zumindest meine gefangene Nacktschnecke betreffend. Doch der Reihe nach. In den schwül-warmen Tagen des Hochsommers kriechen die Nacktschnecken in Scharen durch unseren Garten. Das wäre nicht

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Ein Übergang

  Wenn ich morgens zur Arbeit radle, rieche und sehe ich den Herbst. Das Licht fällt nicht mehr ganz so stark durch die Bäume, früher Nebel liegt über dem Weg. Auf dem Fenstersims steht eine vertrocknete Blume. Es wird Zeit für mich, nach Süden zu ziehen, ich will weiter bis

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Afrika im Bohnenviertel

Das Antiquariat Buch & Plakat veranstaltet auch hin diesem Jahr wieder ihre Lesungen im Garten der Weinstube Schellenturm im Bohnenviertel. Am Samstag den 16. August lasen Robert und Monika aus Werken afrikanischer Autoren. Die afrikanischen Schriftsteller sehen sich mannigfaltigen Herausforderungen gegenüber. Robert Tezlaff verdeutlichte das am Beispiel der nigerianischen Literatur.

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Wessen Stadt? Wessen Straßen?

Ritzel statt Rußpartikel: Dies ist das Motto der Radfahrer, die sich zur Cirical Mass am 1. August zusammen schlossen und durch Stuttgart radelten. Vom Feuersee ging es los. Etwa 500 Radler traten bei herrlichem Sommerwetter gemeinsam in die Pedalen, fuhren am Wilhelmsplatz vorbei Richtung Theodor-Heuss-Straße, die wir einmal in die

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Verbeugung vor der Stadt

Der Bürgerchor Stuttgart führte am 23. Juli Stücke zur Stadtentwicklung im Württemberger Kunstverein auf. Hermann Hesse ist der Autor des Stückes „Die Stadt“. In lyrischen Bildern wird geschildert, wie eine Stadt entsteht, zur Blüte kommt und wieder in die Bedeutungslosigkeit versinkt. Hermann Hesse verortete diese Stadt nicht geografisch. Volker Lösch

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Volle Zustimmung!

Die Tageszeitung „Die Welt“ gehört nicht zu den von mir präferierten Blättern. Aber mit ihrem Aufruf, einen Teil der ermittelnden Kommissarinnen und Kommissare zu entlassen, sprechen sie mir aus dem Herzen. Ich meide schon seit längerer Zeit die Episoden dieser erwähnten Regionalermittler. Den Argumente des Feuilletonredakteurs Elmar Krekeler kann ich

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