Elsternest

Die Elster gratuliert dem Rotkehlchen

Rotkehlchen

Herzliche Glückwünsche richtet die Elster an das kleine Rotkehlchen aus, es ist Vogel des Jahres 2021 geworden. Es hat seine Krone für 2021 redlich verdient. Mit 17,4 Prozent der Stimmen verwies der kleine Piepmatz die Rauschschwalbe auf Platz 2, die auf 15,4 Prozent kam.
Ich hatte, dem Vorschlag von Saša Stanišić folgend, für den Goldregenpfeifer gestimmt.

Das Ergebnis für das Rotkehlchen zeigt, wie sehr den Menschen dieser kleine Vogel ans Herz gewachsen ist. Ob bei der Gartenarbeit oder beim Spaziergang im Wald, oft sitzt ein kleines dunkeläugiges Federknäuel neugierig im Gebüsch und schaut einen frech an. Da es sich gern in unserer Nähe aufhält, können wir ihm ganz einfach sein Leben erleichtern. Lassen wir in unseren Gärten, Wäldern und Hecken ein wenig natürliche Unordnung, die liebt das Rotkehlchen. Unter Laub und Zweigen findet es Insekten, Spinnen und Würmer. Das ist eiweißreiche Nahrung, die dringend nötig ist für die Aufzucht der Jungen. Später im Jahr werden dann gerne die Früchte heimischer Büsche, wie Schneeball, Pfaffenhütchen und Efeu, verzehrt.

Männchen und Weibchen sind im Federkleid gleich

Äußerlich lassen sich die Geschlechter nicht unterscheiden, auch singen beide. Doch das Weibchen bettelt das Männchen an, selbst wenn genug Futter vorhanden ist, um zu testen, wie gut es in der Lage ist, sie und die Jungen während des Brütens und nach dem Schlüpfen zu versorgen. Das ganze Jahr über, auch an den dunklen Tagen des Winters, erfreut es uns mit seiner leuchtend orangeroten Brust und seinem wehmütigen Gesang, denn viele Rotkehlchen überwintern bei uns, nur manche ziehen kurze Strecken in wärmere Gebiete. Es verdient unsere Achtsamkeit.

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