Elsternest

Die Benediktinerabtei im Blick – Im Schatten eines ehrwürdigen Klosters

Benediktinerabtei Neresheim

Ein paar Tage ausspannen. Wo ist das schon möglich in Zeiten der Coronapandemie? Hotels und Gaststätten sind geschlossen. Aber wenn man Freunde hat und diese Freunde eine Ferienwohnung besitzen, dann geht das. So hatten wir das Glück, für drei Tage in einer wunderschönen Wohnung vis-à- vis der ehrwürdigen Benediktinerabtei in Neresheim. Auf der Webseite des Benediktinerkonvents heißt es:

Die Arbeit ist ein wesentliches Element des benediktinischen Mönchslebens. In den Klöstern unserer Beuroner Kongregation sind im Rahmen der gemeinschaftlichen Ordnung die verschiedenartigsten Aufgaben und Arbeiten möglich, seien es körperliche oder geistige, seelsorgliche oder schulische, wissenschaftliche oder künstlerische.

Unsere “Arbeit” während der drei Tage bestand in 8-10 km langen Wanderungen an der frischen Luft.

Die Abteikirche Neresheim, ein bedeutender Bau des Spätbarocks

So wurde die Abteikirche Neresheim, die zu den bedeutendsten Kirchenbauten des Spätbarock gehört, jeweils Ausgangs- und Endpunkt unserer Wanderungen. Schon von weitem, auf dem Rückweg sahen wir diese reife architektonische Schöpfung des Bauherrn Balthasar Neumann. Der Benediktinerabtei kommt in der europäischen Kunstgeschichte eine überragende Stellung zu. Es ist Neumann gelungen, Lang- und Zentralraum zu einem monumentalen Gesamtraum zu verschmelzen. Gegründet wurde die Abtei 1095, zunächst für Augustiner-Chorherren, ab 1106 für Benediktinermönche.

Unter dem Regenbogen zurück

Petrus meinte es gut mit uns, während unseres Aufenthaltes im Schatten des Klosters, immer kamen wir trokenen Fußes wieder in die Wohnung zurück. Erst bei der Abfahrt begann es heftig zu regnen. Wir machten Station in Untertürkheim bei einem lieben Freund und nachdem wir ein Gläschen zusammen getrunken hatten und wieder losfuhren, wurden wir von einem wunderschönen Regenbogen behütet. Wenn das keine Fingerzeige aus dem Himmel sind …

Regenbogen über Untertürkheim

Ein Kommentar

  1. Der erwähnte Freund in Untertürkheim muss doch die Wahrheit sagen: es war nicht nur ein “Gläschen” und schöne spontane zwei Stunden.

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