Arte Concreta: Was ist das denn?

11.09.2020 at 19:35

Lars Hauschild Ausstellung

Mein guter Freund Lars Hauschild, Mitglied im Korntaler Kunstverein, stellt seine Bilder der „Arte Concreta“ in der Galerie der Stadt Korntal aus. Was aber ist das, Konkrete Kunst? Er selbst schreib dazu auf seinem Blog:

Konkrete Kunst – auf portugiesisch oder italienisch: Arte Concreta – ist weder abstrakt noch gegenständlich. Konkrete Kunst ist eben konkret: meistens geordnet und strukturiert, fast immer mit klaren Linien, überwiegend mit wenigen Farben, mit definierten Farbfeldern und oft geometrisch.

Die Ausstellung ist von Sonntag, 20. Sept. 2020 bis Sonntag, 11. Okt. 2020 geöffnet.
Ort: Galerie 4/1 . Hans-Sachs-Straße 4/1 . 70825 Korntal
jeweils Samstags und Sonntags 14.00 – 18.00 Uhr

Der Eintritt ist frei, es gelten die Covid-19-Regeln

Beten in der Apsis

23.07.2020 at 18:46
Beten

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„Wenn et bedde sich lohne däät,
wat meinste wohl, wat ich dann bedde däät“

sangen einst BAP. M., dem gerade der Himmel auf den Kopf gefallen ist, versucht es mal damit. Als ehemaliger Katholik hat er das Knien und das Beten nicht verlernt.

Der Himmel fällt runter

17.07.2020 at 13:19
Deckenfall Schaden

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Majestix, der Häuptling des Gallier aus Asterix und Obelix fürchtet nur ein Ding: dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte.

Wir haben es erlebt, als wir von unserer Wanderung am letzten Mittwoch, 8. Juli zurück kamen: Von oben wurde unsere Decke mit dem Bohrhammer durchstoßen und wir hatten den Schutt im Wohnzimmer. Jetzt ist renovieren angesagt.

Clint Eastwood – Eine Filmlegende wird 90

31.05.2020 at 8:18
Wordkarg und missgelaunt

So kennt man Clint Eastwood: wordkarg und missgelaunt

 

Der Sohn eines Stahlarbeiters aus San Francisco steht seit über 60 Jahren vor der Kamera. Politisch stand und steht Eastwood den Republikanern nahe, aus seiner Unterstützung für die republikanischen Präsidenten macht er keinen Hehl. Ein Phänomen, das es so wohl nur in Amerika gibt: ein strammer Rechter, dessen Herz für Minderheiten schlägt. Auf „politische Korrektheit“ legte der Ex-Bürgermeister des kalifornischen Ortes Carmel nie Wert, der sich auch für liberale Anliegen wie die Homo-Ehe einsetzte. In seinem Film „Grand Torino“ lässt er seine Filmfigur, einen alten Koreaveteranen, eine Wandlung durchleben: Von krasser Ablehnung gegenüber seinen „neuen“ Nachbarn, asiatische Immigranten, hin zu einem respektvollen, liebevollen Umgang mit ihnen.

Ein Republikaner mit einem großen Herz für die Menschen

Das Beispiel Clint Eastwood zeigt einmal mehr, dass man auf den Menschen schauen sollte und nicht auf seine politische Einordnung. Wenn man das macht, dann kann man sich vom Unerwarteten überraschen lassen und sich ein Staunen erhalten.

Dabei hat seine Karriere ganz anders begonnen: Wir kennen ihn als wortkarger Held und unbarmherziger Rächer in Sergio Leones Italo-Western CFür eine Handvoll Dollar“, „Für ein paar Dollar mehr“ und „Zwei glorreiche Halunken“. Richtungsweisend für den Polizeithriller auch seine Rolle als brutaler, zynischer Inspektor Harry Callahan auf der Jagd nach einem psychopathischen Serienmörder in der fünfteiligen Dirty Hary-Serie.

Seit 1971 steht er auch hinter der Kamera

Seit Anfang der siebziger Jahre führt er in seinen Action Filmen immer wieder selber Regie. Als Regisseur / Produzent (und Darsteller) hat er sich in den 90er Jahren noch einmal neu erfunden. In der melancholischen Romanze „Die Brücken am Fluss“ war er der Liebhaber einer einsamen Ehefrau, gespielt von Meryl Streep.

Doch auch als Endachtziger machte er auf der Leinwand noch eine gute Figur. In dem Drogenthriller „The Mule“ (2019) spielte er die Hauptrolle eines greisen Drogenkuriers, der in seinem Truck für ein mexikanisches Kartell Kokain über die Grenze transportierte. Eine wahre Geschichte eines alten US-Schmugglers hat Clint Eastwood zu diesem Film inspiriert. Ich freue mich schon auf diese Regiearbeit, der Film liegt als DVD bereits in meinem DVD-Player.

Selbstversorgung angehen in Zeiten von Corona

29.04.2020 at 22:59

Seit Monaten liegt Tatjana M. in den Ohren, ein Hochbeet zu errichten. Jetzt, wo das Leben herunter gedimmt ist, kann M. dieses Projekt angehen. Dort, wo das Hochbeet stehen soll, steht ein alter, total verholzter Fliederbusch. Schon seit langem sollte der entfernt werden. Nun weicht er dem Hochbeet. M. gräbt ihn aus. Sein Nachbarn  zersägt ihn in handliche Stücke, die im Kamin verfeuert werden können.

Das „Flurstück“ ist arg buckelig und teils abschüssig. Alles wird ausgeglichen und als Fundament nimmt M. Steinstreifen, die er in Beton einlässt und exakt mit der Wasserwage ausrichtet. Als er ein Junge war, zeigte ihm sein Großvater, wie er mithilfe von Bindfäden eine Ebene herstellen kann, die „im Wasser ist“.

Das Hochbeet kommt als Bausatz daher und der Aufbau ist nicht weiter schwierig. Ein Gittergeflecht am Boden verhindert das Eindringen von Wühlmäusen. Tatjana hat zur Befüllung alles vorbereitet und so wird die Kiste schichtweise befüllt. Dann geht es ans Pflanzen. Die Aufzucht der Salate und der Kräuter liegt in der Hand von Tatjana. M. wird sie genießen!

 

Brot backen in Zeiten von Corona

29.04.2020 at 22:09

Ein ganz einfaches Rezept hat M. von seinem Freund b.) bekommen. Ein Hefebrot in einem Bräter herzustellen. Das klingt einfach und ist es auch. Lecker. Frisches Brot zum Frühstück. Ebenso hat er sich an die Herstellung von Baguette gemacht. Das Rezept hat er von einer Freundin aus Dresden bekommen, die für das Gelingen bürgte.

Brötchen backen in Zeiten von Corona

12.04.2020 at 17:17
Brötchen in Coronacrise

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Schon seit Wochen geht M. seiner Frau beim Brotbacken tatkräftig zur Hand. Am Ostersonntag ist er früh aufgestanden und hat zum ersten Mal eigenhändig frische Brötchen gebacken. 16 Brötchen auf zwei Blechen sind dabei entstanden. Tatal lecker, mmmm! Das Videorezept „Brötchen von Bäcker Süpke, wie in der DDR“ half ihm dabei.

Mengenangaben:

  • 1 kg Weizenmehl (Typ 550)
  • 650 ml Wasser
  • 20 g Salz
  • 25 g Frisch-Hefe
  • 5 g Zucker
  • 10-20 g Butter