Elsternest
Ankunft Nirgendwo

Ankunft Nirgendwo – Ein ungewöhnlicher Theaterabend

  Sechs Schauspielerinnen und Schauspieler bringen ihre Erfahrungen an diesem Abend des 13. Juli 2019 im Studiotheater auf die Bühne. Die Gruppe um den Regisseur Mehdi Mokari gastierte auf Einladung des Katholischen Bildungswerkes (KBW) in Stuttgart. Die Gruppe kommt aus dem Landkreis Göppingen. Mehdi Mokari flüchtete 2013 mit seiner Familie aus dem Iran. Seine Tochter und sein Sohn teilen mit ihrem Vater die Leidenschaft fürs Theater und stehen an diesem Abend auf der Bühne. Seine Tochter Kimia hat die wesentlichen

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theater.prekariat

Die Linie – geschlossen: Grenzen überwunden! Räume zu eng

  Das theater.prekariat hat innerhalb von sechs Monaten ein Theaterstück erarbeitet und es am 9. Juni 2017 auf die Bühne des Stuttgarter Schauspiel Nord gebracht. Das Stück Linien.Grenzen.Räume wurde von der Regisseurin Adelheid Schulz, der bildenden Künstlerin Victoria Turnbull und der Dramaturgin Anna Haas zusammen mit jungen deutschen Darstellern und hierher Geflüchteten erarbeitet. Die Leitung der Produktion lag bei Felix Heimbach. Auch ohne Bühnenbild werden die Lebensräume erfahrbar Es braucht kein Bühnenbild, um die Situation der zu uns Geflüchteten erlebbar

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Abschiebepraxis in der Diskussion

Darf man nach Afghanistan abschieben?

  Rund 230 Menschen füllten den großen Saal des Hospitalhofs am 7. April 2017, bei der von den AnStiftern und dem Freundeskreis Neckarpark – Projektgruppe Begleitung vorbereiteten Veranstaltung: „Darf man nach Afghanistan abschieben“? Einem informativen Vortrag über die derzeitige Situation in Afghanistan vom Vorstand des Deutsch-Afghanischen Flüchtlingshilfe Vereins (DAFV), Jama Maqsudi, folgte eine engagierte Podiumsdiskussion mit reger Beteiligung des Publikums. Frauenpower bringt Geflüchtete, UnterstützerInnen und Parteien ins Gespräch Nur durch Beharrlichkeit war es Vertreterinnen des Freundeskreises Neckarpark – Projektgruppe Begleitung

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Nordlabor

Linien.Grenzen.Räume

  Unter diesem ungewöhnlichen Titel präsentierte das „theater.prekariat“ seinen Arbeitsprozess. Ihr Selbstverständnis drücken sie so aus: „theater.prekariat entwickelt theatrale Diskursproduktionen an der Schnittstelle zwischen Theater und bildender Kunst. Im Mittelpunkt der Arbeiten steht die Erforschung des Koordinatensystems Stadt-Raum-Mensch.“ Und ihren ungewöhnlichen Namen erklären sie gleich mit: „Der Ansatz von theater.prekariat ist partizipativ. Das Prekäre unserer Praxis liegt im Risiko dessen, was passiert, wenn Künstler und Akteure unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Aufenthaltsstatus zusammenarbeiten.“ Diesem Risiko setzten sie sich auch am 25.

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