Elsternest
Ankunft Nirgendwo

Ankunft Nirgendwo – Ein ungewöhnlicher Theaterabend

  Sechs Schauspielerinnen und Schauspieler bringen ihre Erfahrungen an diesem Abend des 13. Juli 2019 im Studiotheater auf die Bühne. Die Gruppe um den Regisseur Mehdi Mokari gastierte auf Einladung des Katholischen Bildungswerkes (KBW) in Stuttgart. Die Gruppe kommt aus dem Landkreis Göppingen. Mehdi Mokari flüchtete 2013 mit seiner Familie aus dem Iran. Seine Tochter und sein Sohn teilen mit ihrem Vater die Leidenschaft fürs Theater und stehen an diesem Abend auf der Bühne. Seine Tochter Kimia hat die wesentlichen

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Abschiebepraxis in der Diskussion

Darf man nach Afghanistan abschieben?

  Rund 230 Menschen füllten den großen Saal des Hospitalhofs am 7. April 2017, bei der von den AnStiftern und dem Freundeskreis Neckarpark – Projektgruppe Begleitung vorbereiteten Veranstaltung: „Darf man nach Afghanistan abschieben“? Einem informativen Vortrag über die derzeitige Situation in Afghanistan vom Vorstand des Deutsch-Afghanischen Flüchtlingshilfe Vereins (DAFV), Jama Maqsudi, folgte eine engagierte Podiumsdiskussion mit reger Beteiligung des Publikums. Frauenpower bringt Geflüchtete, UnterstützerInnen und Parteien ins Gespräch Nur durch Beharrlichkeit war es Vertreterinnen des Freundeskreises Neckarpark – Projektgruppe Begleitung

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Besuch bei Flüchtlingen

Orte der Zuflucht

Wie entsteht Empathie für das Schicksal der Flüchtlinge? In dem man ihnen begegnet, von Mensch zu Mensch. Viele Vorurteile zerstreuen sich, wenn ein persönliches Treffen stattfindet. Das dachte sich auch die Anstifterin und Lehrerin Dagmar Müller-Buchalik von der Flattichschule in Korntal-Münchingen und macht sich mit ihrer Ethikgruppe auf den Weg. Ihren Bericht und die Eindrücke der Schülerinnen und Schüler veröffentliche ich gerne: Die Ethikgruppe der Klassen 10a und 10b der Flattichschule machte sich auf den Weg, um einen dieser Orte

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Protest - damit wir klüger werden

Protest veröffentlicht

  Die AnStifter haben zusammen mit einem breiten Bündnis von Initiativen eine Zeitung zum Deutschen Evangelischen Kirchentag herausgegeben, der vom 3. bis zum 7. Juni in Stuttgart stattfindet. Das Motto des Kirchentages: „Damit wir klug werden“. Die Anstifter haben daraus für ihre Zeitung gemacht: „Protest – damit wir klüger werden“ In der Zeitung Protest habe ich den folgenden Artikel zur Situation der Flüchtlinge veröffentlicht: Das Meer ist ein nasses Grab Über das Meer kommen sie zu uns. Ihre Heimat steht

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Wolfgang Bauer stellt sich der Diskussion

Kein Ausweg nirgends und das Paradies weit entfernt

  Für die Lesung von Zeit-Reporter Wolfgang Bauer hätten Kontext:Wochenzeitung und Die Anstifter keinen besseren Ort als das Weltcafé Stuttgart wählen können. Es liegt Tür an Tür mit dem Willkommenszentrum am Charlottenplatz, in dem Migranten eine erste Anlaufstelle finden. Hier wird ihren geholfen, sich bei uns zurecht zu finden. Das Weltcafé ist bis auf den letzten Platz besetz, als Wolfgang Bauer beginnt, aus seinem Buch „Über das Meer“ zu lesen. Sofort zieht er die Zuhörer hinein in seinen Fluchtversuch, den

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Wie erginge es uns?

Diese Frage stellte Amnesty International in einen Youtube-Video. Zu sehen sind nicht Flüchtlinge aus Afrika oder aus den Krisengebieten des Nahen Ostens sondern Menschen, die aus Berlin geflüchtet sind. Ansonsten bleibt alles beim Alten: die üblichen Nachrichten und Fernsehbilder über Flüchtlingsströme, über Menschen, die in Karawanen in Decken gehüllt durch das verdorrte Land ziehen. Sie warten darauf, in ein besseres Leben zu fahren. Und dann werden sie eingesperrt, ohne zu wissen warum, ohne zu wissen, wie es weitergeht. Amnesty International veröffentlichte

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