Wunde.r.punkte – Rundlingsdorf

27.05.2017 at 7:21
Der Dorfvorsteher erklärt das Rundlingsdorf

Der Dorfvorsteher erklärt das Rundlingsdorf

Vor dreißig bis vierzig Jahren standen viele Dörfer vor dem Problem der Überalterung. Der Erwerb alter Bauernhäuser durch Städter aus Hamburg oder Berlin führte zwar zum Erhalt der alten Häuser aber das Dorfleben erneuerte sich nicht durch diese „Wochenendbewohner“.

In Diahren ging man einen anderen Weg. Familien zogen hierher, die ihre Kinder in ländlicher Umgebung aufwachen sehen wollten. Sie schafften es, nach und nach ein lebendiges Leben im Dorf zu initiieren. Die Dorfbewohner bringen sich aktiv ein. Einer betreibt zum Beispiel Schafzucht, er verkauft in einem Dorfladen die daraus entstandenen Produkte. Gero kocht aus den Gemüsen seines Gartens einmal pro Woche ein Vier-Gänge-Menü und lädt zur gemeinsamen „Dorfspeisung“ ein. Ein Schauspieler und Sprecher bringt sich in die regionale Theatergruppe ein usw, usf. Die harte Arbeit verschwindet fast hinter der Idylle, die der „Dorfvorsteher“ (der erste der neu Hierhergezogen) während seines Rundgangs erzählt.