Immer an höchster Stelle

08.03.2019 at 18:27
Die Amsel singt

Foto: P. Warmuth

 

… sitzt das Amselmännchen im Frühling und lässt sein Lied erklingen.

Winter adé

01.03.2019 at 14:21
Umleitung zum Frühling

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Der Frühling meldet sich mit strahlendem Sommerwetter schon eine Woche vor dem meteorlogischen Frühling an. Dieser ist bekanntlich am 1. März. Schaue ich aus dem Fenster, bekomme ich keine Frühlingsgefühle wie letzten Sonntag auf der wunderbaren Wanderung zum Bärenschlösschen, wo wir ein kühles Bier tranken und Flammkuchen dazu aßen.

Nachdenkzeilen – Warum diese Grenzen?

07.02.2019 at 10:56
Grenzen vor der eigenen Tür

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Donald Trump besteht auf einer Mauer zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten. Das hat er in seiner Rede zur Lage der Nation diese Woche noch einmal vor dem Kongress bestätigt. Wenn ihm das Parlament die notwendigen Gelder dafür nicht bewilligt, will er notfalls den Notstand ausrufen und die Mauer ohne Zustimmung des Kongresses bauen.

In Israel steht schon eine Mauer. Das Bauwerk, mit dem sich Israel von dem seit 1967 besetzten Westjordanland abzuschotten versucht, ist so umstritten, dass allein der Versuch einer Namensgebung verwegen ist. Denn was den einen „eine Mauer“ ist, ist den anderen „ein Zaun“. Und in ihrem Bemühen, unparteiisch zu bleiben, hat die westliche Presse noch einen dritten Namen für die Monstrosität erdacht, die das Heilige Land durchschneidet: die „Sperranlage“.

Auch in Europa gibt es 30 Jahre nach dem Mauerfall wieder Grenzsicherungsanlagen. Sie wurden errichtet, um Flüchtlinge den Weg nach Europa zu verwehren.

Unklar bleibt hingegen die Motivation eines Hausbesitzers in einem kleinen norddeutschen Dorf, quer durch seinen Garten eine Grenze zu markieren.

In eigener Sache

16.11.2018 at 17:34
Apfelwunder

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Es gibt Zeiten der Aktivität und Zeiten der Stille. Der Wechsel ist oft ein schleichender Prozess und manchmal denke ich mir, wann hat das angefangen. Oft ist es nicht nur ein Auslöser sondern die Verquickung verschiedener Einflüsse.

Und dann gibt es auch immer wieder überraschende Momente: Etwas Unerwartete tritt ein. Ich beginne zu staunen. Staunen ist nur möglich in der Gegenwart. Gegenwart wird erfahrbar, wenn man sich auf den Augenblick einlässt. Nur eine kurze Zeit bot sich mir der Anblick dieses Herbst-Winterüberganges auf einem Spaziergang rund um das Kloster Kirchberg, in das ich mich zurück gezogen hatte, um in der Stille die Gegenwart zu spüren.

Der trockene Sommer und Herbst in diesem Jahr haben die Vegetation verlangsamt. Der Winter schaute plötzlich um die Ecke und brach in die herbstliche Stimmung ein. Und so kamen die rotbäckigen Äpfel zu ihrer weißen Mützen.

Sei doch kein Frosch!

24.11.2017 at 13:34
Grasfrosch

Foto: Richard Bartz unter Creative-Commons-Lizenz

Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde mit Sitz in Mannheim kürte den kleinen Grasfrosch zum „Lurch des Jahres 2018“. Die Kür zum Vogel des Jahres kenne ich bereits (dieses Jahr der Waldkauz). Nun das. Möge ihm der Ehrentitel nützen! Brauchen kann er die Auszeichnung, denn seine Lebensräume sind durch intensive Landwirtschaft sowie Siedlungs- und Straßenbau bedrohten. Aber auch Mutter Natur ist nicht gerade zimperlich mit den quirligen Hüpfern: Ihr mögliches Alter von zehn Jahren erreichen die wenigsten. Die meisten sterben früher aufgrund vieler Feinde wie Greifvögel, Molche, Störche oder Marder.