Manchmal trifft man IHN am Wegesrand

14.06.2019 at 18:52
Begegnung mit Gott

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Intimitäten im Badezimmer

10.06.2019 at 9:57
Neulich im Bad

Neulich im Bad

Wenn zwei sich küssen, schaut die Dritte verschämt zur Seite.

Nachdenkzeilen – Genderstar und -doppelpunkt

09.05.2019 at 20:42
nachdenkzeilen

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In einem Artikel der TAZ vom 8. Mai 2019 über „Crowdworking“ (Arbeiten über eine IT-Plattform vermittelt) schlägt sich der ganze Genderwahn im derzeitigen Umgang mit der deutschen Sprache nieder. Die TAZ hat nicht nur Männer und Frauen im Blick sondern auch die sexuell Unentschlossenen, die sie mit einem * in ihre Texte schmuggelt. So werden aus Leserinnen und Leser „Leser*innen“.

In dem Artikel über Crowdworking wird der Stern (auch Gender Star genannt oder mittels eines Unterstrichs, „Gendergap“ gekennzeichnet) durch einen Doppelpunkt ersetzt. Aus Konsument*innen (Konsument_innen) wird Konsument:innen.

Damit aber nicht genug:
diese Form wird auch englischen Begriffen übergestülpt, die damit zwangseingedeutscht werden. So wird aus Crowdworker (das im Englischen ein Neutrum ist) flux ein Crowdworker:innen. Das ist nun völlig schräg, wenn man neutrale englische Begriffe gendert. Ebenso kommen in dem Artikel die „Gigworker:innen“ vor, also Menschen, die sich ihre Arbeit über eine Online-Plattform vermitteln lassen, diese aber dann offline absolvieren, zum Beispiel Lieferdienste.

Da frage ich mich: Haben wir nicht wichtigere Probleme zu lösen als dieses? Die Handvoll sexuell Unentschlossenen versuchen die Diskussion zu dominieren. Aber gibt es nicht Minderheiten, die es viel nötiger hätten, in den Blick genommen zu werden, wie z. B. die Menschen mit Beeinträchtigungen? Leider habe die keine so wirkmächtige Lobby.

Wenn es so einfach wäre

07.04.2019 at 12:17
Forderung

… kann man ja mal fordern

 

Mal eben schnell eine Parole an den Handlauf eines Fußweges im „Heiligen Korntal“ geschrieben. Was folgt daraus?

Klare Aussagen zu windigen Produkten

27.03.2019 at 6:00
Beratung eines engagierten Apothekers

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Mit diesem Hingucker wirbt ein Apotheker in Konstanz für seine Beratungskompetenz. Jeden Monat stellt er dazu ein Produkt in sein Schaufenster. Ein Produkt fällt bei ihm durch, wenn die Werbeaussagen unglaubwürdig, unseriös oder falsch sind, das Produkt überteuert, gesundheitsschädlich, unterdosiert oder unwirksam ist. Vor allem Nahrungsergänzungsmittel stehen bei ihm in der Kritik.

In diesem Monat ist es ein Produkt, das mit Knoblauchinhaltsstoffen wirbt. Unsinnig, meint der Apotheker. Die Konzentration des Knoblauchextraktes ist so gering, dass sie bei  einer ausgewogenen Ernähung durch den natürlichen genossen Knoblauch deutlich übertroffen wird. Also rät er davon ab, dieses Produkt zu kaufen.

Diese Aufklärung sieht der Apotheker Dr. Hölzle als seinen Service an seine Kundschaft. Beratung ist übrigens in jeder Apotheke kostenlos (außer bei denen im Internet).

 

Make love not war – Sex im Panzer

26.03.2019 at 21:52
Make Love not War Panzer

Foto: © Adelheid Seehoff

Die geheime Macht der Frauen

25.03.2019 at 20:00
Klerus und Adel in den Händen von Frauen? Schön wär es!

Klerus und Adel in den Händen von Frauen? Schön wär es!

Der am Bodensee lebende Künstler Peter Lenk hat die 9 m hohe Statur „Imperia“ Anfang der 90ziger Jahre in Konstanz am Hafen aufstellen lassen. Seitdem dreht sie sich und erinnert an das Konzil von Konstanz (1414–1418). Während des Konzils kamen nicht nur geistliche und weltliche Würdenträger nach Konstanz an den Bodensee sondern in ihrem Gefolge auch jede Menge Huren, ein gutes Geschäft witternd. Sie beeinflussten mit ihren Liebesdiensten die Diskussionen und Entscheidungen der versammelten Männer, die ─ egal ob vom Kleriker- oder Adelsstand ─ schwanzgesteuert waren (und sind).

Welche Auswüchse die Unterdrückung der Sexualität angenommen hat, wird derzeit sowohl in der katholischen Kirche als auch in weltlichen Einrichtungen diskutiert (Missbrauchsdebatte). Vielleicht bekämen die Diskussionen in kirchlichen Kreisen etwas mehr Dynamik, gingen auch heute Frauen den Klerikern zur Hand.

Aprilwetter im März

25.03.2019 at 14:08
Frühling am Fahrrad

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Wenn die Natur auch noch zurückhaltend mit ihren Blüten ist, so blühen doch bei eisigen Temperaturen die Blumen auf diesem schön geschmückten Fahrrad (gesehen in Konstanz).

Immer an höchster Stelle

08.03.2019 at 18:27
Die Amsel singt

Foto: P. Warmuth

 

… sitzt das Amselmännchen im Frühling und lässt sein Lied erklingen.

Winter adé

01.03.2019 at 14:21
Umleitung zum Frühling

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Der Frühling meldet sich mit strahlendem Sommerwetter schon eine Woche vor dem meteorlogischen Frühling an. Dieser ist bekanntlich am 1. März. Schaue ich aus dem Fenster, bekomme ich keine Frühlingsgefühle wie letzten Sonntag auf der wunderbaren Wanderung zum Bärenschlösschen, wo wir ein kühles Bier tranken und Flammkuchen dazu aßen.