Da wird die die Elster aber neidisch …

09.05.2019 at 19:29
Lerche

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… dass die Feldlerche vom NABU zum Vogel des Jahres 2019 gekürt worden ist.

Es kommt selten vor, dass der NABU einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausruft. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnte der NABU davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden.

Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein.

Dr. Nest – eine verrückte Welt

31.03.2019 at 15:11
Szenenbild aus Dr. Nest von Familie Flöz

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Eine anrührende wie skurrile Familie ist das, die „aus dem dunklen Bauch der Erde durch einen tiefen Schacht zum ersten Mal ans Licht kommt“. Dieses Bild hat die Familie Flöz 1996 in der internationalen Theaterszene geprägt und bekannt gemacht.

Jedes Stück wird in einem kollektiven Arbeitsprozess entwickelt und erweckt einen eigenen Kosmos zum Leben, bevölkert von Figuren und Geschichten, die sich den Weg aus dem Verborgenen ins Licht gebahnt haben. Ihr neues Stück „Dr. Nest“ wird derzeit im Theaterhaus aufgeführt. Am 30. März hatten wir Gelegenheit diese Stück dort zu sehen. Familie Flöz wirft darin einen Blick auf die rätselhafte Kartografie des Gehirns und in die Tiefen der Seele.

Inhalt:
Dr. Nest wird am frühen Morgen von Stimmen geweckt. Doch als er auf der Station in der abgelegenen Heilanstalt „Villa Blanca“ langsam zu sich kommt, ist er allein. Unruhe beschleicht ihn. So vertraut ihm die bekannte Umgebung, die eintreffenden Patienten und die Schwester im Dienst sind, so fremd erscheint er sich selbst. Was hat er hier verloren?

weiter …

Da geht das Herz auf

29.03.2019 at 16:37
Primeln vor meinem Fenster

Blick aus dem Fenster

 

Morgens, ganz früh. Bevor ich mich auf die Matte setzte öffne ich das Fenster und sehe, was mir die Natur geschenkt hat. Es ist Frühling und mir geht das Herz auf. Der Tag beginnt anders.

Wohin gehört es?

01.01.2019 at 0:10
Neujahr 2019

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Diese Frage habe ich mir sehr häufig im vergangenen Jahr gestellt, aber leider darauf keine Antwort gefunden. Für mich war es ein Jahr der Leerstellen. Als ich im Sommer zur Hochzeit meiner Tochter in Bremen weilte, sah ich dieses Neon-Kunstwerk des polnischen Künstlers Michał Martychowiec im Weserburg Museum für moderne Kunst. Der Ausstellungskatalog verriet: „Das kritische, eigenständige, urbane Polen präsentiert sich hier stolz“. Ich war das Jahr zuvor in Polen im Urlaub gewesen und hatte das starke Gefühl, tief mit diesem Land verwachsen zu sein. Doch dieses Gefühl wurde in diesem Jahr überlagert von Verlust und Trauer.

In einem Raum des Museums fand ich einen Haftnotiz-Aufkleber, auf dem geschrieben stand: „Genau wie Sie warte ich auf Veränderung; lass es mich wissen, wenn es passiert“. Noch so ein wuchtiger Satz wie der nach dem Ort meines Herzens.

Für 2019 wünsche ich mir und allen Lesern, dass wir den Ort finden und Veränderung passiert.

Nachdenkzeilen – Über Wachstum

31.12.2018 at 16:48
Nachdenkzeilen 1

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Die Grenzen des Wachstums werden deutlicht sichtbar an diesem 31.12.12018 im Edeka in Korntal. M. hat den Eindruck, es sei die letzte Möglichkeit, für viele Monate noch einmal Lebensmittel einzukaufen. An allen Kassen Schlangen bis in die hintersten Winkeln des Ladens. Die Parkplätze alle belegt.
Wie, so fragt sich M., wird sich die Entwicklung des Neubaugebietes in Korntal auswirken, wenn dieses in den kommenden Jahren errichtet wird? Der Straßenverkehr in dem kleinen Städtchen wird noch einmal ansteigen und die Schlangen an den Kassen werden noch einmal länger.

Die Botschaft des Friedens

24.12.2018 at 1:00
Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=821817

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Damit es Frieden in der Welt gibt,
müssen Völker in Frieden leben.
Damit es Frieden zwischen den Völkern gibt,
dürfen sich Städte nicht gegeneinander erheben.
Damit es Frieden in den Städten gibt,
müssen sich Nachbarn verstehen.
Damit es Frieden zwischen Nachbarn gibt,
muss im eigenen Haus Frieden herrschen.
Damit im Haus Frieden herrscht,
muss man ihn im eigenen Herzen finden.

Laotse

In eigener Sache

19.11.2018 at 13:53
Zentausend voll

Marke geknackt!

 

Seit dem 1. Mai 2016 misst dieser Tacho meine Kilometer. Heute, auf der Fahrt zur Arbeit, ist er auf 10.000 gesprungen.

Lars Hauschild schwebt im Kunstverein

10.11.2018 at 15:45
Lars Hauschild ist mit vier seiner Werke vertreten

Lars Hauschild ist mit vier seiner Werke vertreten

 

Mein Freund Lars Hauschild arbeitet seit vielen Jahren auf künstlerischem Gebiet. Seit einigen Jahren hat er sich der Konkreten Kunst zugewandt. Dazu betreibt er auch einen Blog unter dem Namen: www. arte-concreta.com. Hier definiert er diese Kunstart wie folgt:

Konkrete Kunst – auf portugiesisch oder italienisch: Arte Concreta – ist weder abstrakt noch gegenständlich. Konkrete Kunst ist eben konkret: meistens geordnet und strukturiert, fast immer mit klaren Linien, überwiegend mit wenigen Farben, mit definierten Farbfeldern und oft geometrisch. 

Seit kurzem ist er Mitglied im Kunstverein Korntal. Gleich im ersten Jahr seiner Mitgliedschaft stellt er im Rahmen der Jahresausstellung in der Stadthalle Korntal (Titel der Ausstellung: „Schwebend“) vier seiner Werke aus. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu!

Zum Jahreswechsel

01.01.2018 at 0:10
Kleiner Träumer

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Den Blick in die Zukunft gerichtet, die heute schon anbricht. Kinder träumen mit ihren Bären und sie richten den Blick nach innen und nach außen. Wir Erwachsenen sollten träumen wie die Kleinen. Auch im neunen Jahr gibt es wieder spannende Begegnungen, gibt es Ereignisse denen wir uns staunend und träumend nähern können. Ich freue mich auf bereichende Begegnungen mit Menschen, die ich heute noch nicht kenne aber auch vertiefende Begegnungen mit Freunden, die mich durch die letzten Jahre getragen haben, lassen mich hoffen, dass meine Träume Realität werden. Ich wünsche allen Lesern des Elsternests, dass ihr träumend und mit unverstelltem Blick die Gegenwart betrachtet und die Begegnungen zulasst, die sich ergeben.

In diesem Sinn wünsche ich euch ein glückliches neues Jahr!

Launige Durchsagen

21.12.2017 at 16:00
Erreichen wir Bochum

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Nachdem M. den Kölner Bahnhof verlassen hatte, erreichte der Zug Duisburg. Der Schaffner machte folgende launige Durchsage: „Wir haben Duisburg Hauptbahnhof erreicht. Dort können Sie mit der Regionalbahn nach Duisburg Entenfang weiterfahren, wo immer das auch liegt. Allen aussteigenden Reisenden wünschen wir noch einen schönen Tach. Machet‘s gut!“

Kurz vor seinem Ziel Dortmund dann dieses: „In wenigen Minuten erreich wir Bochum, die Perle des Ruhrgebietes.“

Angekommen in Bochum wurde folgender Hinweis gegeben: „Ich wiederhole: Das Sitzen auf den Geländern ist verboten“

Schön, wenn Schaffner mit Humor den Zug begleiten.