Zum Jahreswechsel

01.01.2018 at 0:10
Kleiner Träumer

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Den Blick in die Zukunft gerichtet, die heute schon anbricht. Kinder träumen mit ihren Bären und sie richten den Blick nach innen und nach außen. Wir Erwachsenen sollten träumen wie die Kleinen. Auch im neunen Jahr gibt es wieder spannende Begegnungen, gibt es Ereignisse denen wir uns staunend und träumend nähern können. Ich freue mich auf bereichende Begegnungen mit Menschen, die ich heute noch nicht kenne aber auch vertiefende Begegnungen mit Freunden, die mich durch die letzten Jahre getragen haben, lassen mich hoffen, dass meine Träume Realität werden. Ich wünsche allen Lesern des Elsternests, dass ihr träumend und mit unverstelltem Blick die Gegenwart betrachtet und die Begegnungen zulasst, die sich ergeben.

In diesem Sinn wünsche ich euch ein glückliches neues Jahr!

Launige Durchsagen

21.12.2017 at 16:00
Erreichen wir Bochum

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Nachdem M. den Kölner Bahnhof verlassen hatte, erreichte der Zug Duisburg. Der Schaffner machte folgende launige Durchsage: „Wir haben Duisburg Hauptbahnhof erreicht. Dort können Sie mit der Regionalbahn nach Duisburg Entenfang weiterfahren, wo immer das auch liegt. Allen aussteigenden Reisenden wünschen wir noch einen schönen Tach. Machet‘s gut!“

Kurz vor seinem Ziel Dortmund dann dieses: „In wenigen Minuten erreich wir Bochum, die Perle des Ruhrgebietes.“

Angekommen in Bochum wurde folgender Hinweis gegeben: „Ich wiederhole: Das Sitzen auf den Geländern ist verboten“

Schön, wenn Schaffner mit Humor den Zug begleiten.

Lieferungen in letzter Minute

21.12.2017 at 10:26
In letzter Minute

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Wenn M. auf Reisen geht, nimmt er sich ausreichend Proviant mit, so dass er nicht auf die Angebote der Bäcker und Verkaufsstände angewiesen ist, die sich allerorts in den Bahnhöfen angesiedelt haben und wie moderne Raubritter dem Reisenden das Geld durch Essensangebote aus der Tasche ziehen. Seit einiger Zeit stellt er einen Wandel fest: es sind zu diesen konventionellen Läden unbemannte Lebensmittelstationen hinzu gekommen. Der Reisende kann über das Internet Waren bestellen, die ihm vor Antritt seiner Reise bereit gestellt werden oder aber er kann unter einer definierten Anzahl von Waren wählen, die ihm nach Einwurf des entsprechenden Betrages ausgegeben werden. Der Internethändler Amazon hat ebenfalls in jüngster Vergangenheit seinen „Food-Bereich“ ausgebaut, liefert die Lebensmittel des täglichen Bedarfs frisch an den Verbraucher aus.

Mit Wehmut denkt M. an die Trinkhallen im Ruhrgebiet, in denen nicht nur nach Ladenschluss noch die wichtigsten Lebensmittel gekauft werden konnten, sondern wo auch mit einem Plausch die letzten Neuigkeiten ausgetauscht wurden, z. B. diese: „Hömma, hasse schon gehört, dat de Jeziorskis getz schon widda umziehn tun?“

„Einfach mal den Schnabel halten!“

30.10.2017 at 14:06
Schnabel halten

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Fährt sie mir davon?

03.06.2017 at 18:42
e-mobilität

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M. wundert sich: seine Frau kaufte sich ein E-Bike. Die Berge in K.-M. waren ihr zu steil. Sie wollte nicht auf das Fahrradfahren verzichten. Deshalb erwarb sie sich bei Velo Lebensart ein neues Fahrrad. Eines, das von einem Motor „vom Bosch“ zusätzlich Schub bekommt, wenn man in die Pedale tritt. M. wird sehen, ob er seiner Frau auch in Zukunft noch davon radeln kann.

Nachtrag: Ein erster Pfingstausflug zeigte: Am steilen Berg hat M. Schwierigkeiten, seiner Frau hinterher zu radeln. Bei allen anderen Gegebenheiten schlägt der Wadenmuskel den Boschmotor.