Fährt sie mir davon?

03.06.2017 at 18:42
e-mobilität

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M. wundert sich: seine Frau kaufte sich ein E-Bike. Die Berge in K.-M. waren ihr zu steil. Sie wollte nicht auf das Fahrradfahren verzichten. Deshalb erwarb sie sich bei Velo Lebensart ein neues Fahrrad. Eines, das von einem Motor „vom Bosch“ zusätzlich Schub bekommt, wenn man in die Pedale tritt. M. wird sehen, ob er seiner Frau auch in Zukunft noch davon radeln kann.

Nachtrag: Ein erster Pfingstausflug zeigte: Am steilen Berg hat M. Schwierigkeiten, seiner Frau hinterher zu radeln. Bei allen anderen Gegebenheiten schlägt der Wadenmuskel den Boschmotor.

 

Wider die nationalistische Engstirnigkeit

07.05.2017 at 23:11
Emmanuel Macron ist der 25. Präsident Frankreichs

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Frankreich hat gewählt und es herrscht eine große Erleichterung, dass Marine Le Pen, die für Abschottung steht, nicht gewonnen hat. Der neue, 25. Präsident der französischen Republik, wird Emmanuel Macron heißen. Ein junger Politiker, der die europäische Idee konsequent verfolgt.

Das Modell der nationalen Abschottung hat in Frankreich einen Dämpfer erhalten. Das Bekenntnis von Emmanuel Macrons für Europa lässt hoffen: nationalstaatlichem Denken kann Einhalt geboten werden. Es gilt, eine Initiative für ein demokratisches Europa zu befördern und den europäischen Gedanken wieder sichtbar und hörbar zu machen.

Frieden auf Erden

29.12.2016 at 14:57
Frieden Glückwünsche zum neuen Jahr 2017

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Wir leben ohne Krieg im eigenen Land. Schon mehr als 70 Jahre lang. Das ist ein Privileg und sollte von uns als hohes Gut gewürdigt werden. Wenn man die Bilder aus Aleppo sieht, so erinnern uns die Zerstörungen dort an die Zerstörung deutscher Städte im 2. Weltkrieg.

Frieden hat ein Unbekannter gesprüht

PAX hat ein Unbekannter an die Betonumzäunung einer ehemaligen Russenkaserne in Dresden-Hellerau gesprüht. PAX für die Staaten, die im 2. Weltkrieg auf der militärischen „Gegenseite“ gestanden haben. Mit den allermeisten haben wir ein friedliches Verhältnis hinbekommen. Doch um Frieden muss immer wieder gerungen werden, denn es ist ein fragiler. Auch in Europa. Jürgen Grässlin hatte bekürzlich bei der Verleihung des Friedenspreises der Anstifter an ihn gesagt: „Ich bin der festen Überzeugung, dass das stimmt, was da steht: Eine andere Welt ist möglich. Und nicht, weil die Gegenseite sagt, es ist nicht möglich, sondern weil wir fest daran glauben, dass wir diese Welt ändern werden und wir werden sie ändern“.

Wir schaffen eine friedliche Welt, wenn wir uns, Hand in Hand mit Jürgen Grässlin, gegen Waffenexporte engagieren, wenn wir darauf hinwirken, dass die Kriegseinsätze der Bundeswehr im Ausland gestoppt werden.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs ein friedliches und glückliches neues Jahr.

 

Bundesregierung hat sich gegen Leiharbeit positioniert

19.11.2016 at 17:07
Gemeinsam gegen Leiharbeit

Gemeinsam gegen Leiharbeit

 

Das Bundeskabinett hat im Sommer den Gesetzentwurf zur Bekämpfung des Missbrauchs bei Leiharbeit und Werkverträgen beschlossen. Die Leiharbeit wird auch zukünftig die nötige Flexibilität für Auftragsspitzen oder Vertretungen bieten, der Verdrängung von Stammbelegschaften wird jedoch entgegengewirkt. Ebenso wird verhindert, dass Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer dauerhaft zu niedrigeren Löhnen als die Stammbeschäftigten in der Einsatzbranche eingesetzt werden. Durch die gesetzliche Klarstellung, wer Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer ist, und die Pflicht, Leiharbeit offenzulegen, werden missbräuchliche Umgehungen des Arbeits- und Sozialrechts durch vermeintliche Werkverträge verhindert. Auch die Stärkung der Betriebsräte durch Klarstellung der Informationsrechte trägt hierzu bei.

Der Bundestag hat das Gesetz Gesetz gegen Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen am 20.10.2016 beschlossen. Nach dem neuen Gesetz zur Leiharbeit gilt künftig eine grundsätzliche Höchstverleihdauer für Arbeitnehmer von 18 Monaten, um missbräuchliche Leiharbeit als Dauerzustand zu verhindern. Leiharbeiter sollen künftig grundsätzlich nach spätestens neun Monaten den gleichen Lohn wie Stammbeschäftigte erhalten.

Nun rollt die Bundesregierung eine groß angelegte Plakataktion zu diesem wichtigen Thema über das Land aus. Am Bahnhof Zuffenhausen ist das Plakat auch zu sehen.

Rassismus und Sexismus auf dem Wasen

28.09.2016 at 23:52
Das Frauenbild auf dem Wasen

Das Frauenbild auf dem Wasen

Der Cannstatter Volksfestverein e. V. verteilt an die Besucher des Wasen eine Broschüre, in der er hemmungslos mit sexistischen und rassistischen Narrativen spielt.

Unter der Überschrift „Der ultimative Volksfest-Crashkurs“ geben sie bebilderte Tipps, wie das Volksfest reibungslos über die Bühne gehen kann. Um das Niveau der Tipps zu zeigen, hier eine kleine Auswahl. Der Hinweis, es sei eine Glosse, kann nicht dafür herhalten, diese Tipps zu verbreiten.

Eine üble Mischung: Sexismus gepaart mit Rassismus

„Achtung: Ältere Damen im Gouda-Alter (mittelalt, mittelscharf) neigen dazu, Männer betrunken zu machen, um sie sich gefügig zu machen. Erkennbar sind diese weiblichen Wesen daran, dass sie brauner gebrannt sind als dem Göckelesmaier sein gebrutzeltes Federvieh und dass sie knallbunte Hüte mit Federn wie Papuaindianerhäuptlinge tragen.“

Warum sie dazu eine eindeutig als ethnisch erkennbare schwarze Frau (wulstige Lippen, braune Haut) ausgesucht haben, kann man sich nur mit primitivem Alltagsrassismus erklären.

Der Schwarze ist immer gut für Angstgefühle

„Klamotten bitte so wählen, dass man nicht Gefahr läuft, als lebender Geist in einer der Geisterbahnen festgehalten zu werden.“

Auch hier wieder eine eindeutig negride Gestalt. Die Frage aus den fünfziger Jahren „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ hat den Zeichner wohl inspiriert. Den Schwarzen findet dieser sicher besonders erschreckend in der Geisterbahn. Ein fest verankerter Rassismus im Alltagsbewusstsein schlägt sich in der Zeichnung nieder.

Freie Fahrt für ungebremsten Sexismus auf dem Wasen

Ein weiteres, besonders krasses Beispiel von Sexismus findet sich auch in dieser „Verhaltensregel“:

„Es sind auf dem Volksfest keine Tiere zugelassen – außer Möpse“

Auf dem Bild ein Mann, der zwei Frauenbüste an der Hundeleine ausführt.

Der Cannstatter Volksfestverein e. V. hat sich damit keinen guten Dienst erwiesen. Wer sich die Zeichnungen und Texte ansehen will, um sich selber ein Bild zu machen, kann sie hier als PDF ansehen (Seite 20 – 21).

Wechsel der Jahreszeit?

09.09.2016 at 8:10
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Wenn M. morgens zur Arbeit radelt, riecht und sieht er den Herbst. Der meteorologische Sommer hat sich verabschiedet, doch das Wetter hält sich nicht daran. Heiße Tage bestimmen den Herbstbeginn. Und doch, wenn M. morgens zur Arbeit radelt, riecht und sieht er den Herbst.

Das Licht fällt schräger durch die Bäume, früher Nebel liegt über dem Weg. Einen großen Teil der Nüsse in seinem Garten hat M. geerntet, sein Garteneichhörnchen hat das Nachsehen. Letztes Jahr war es umgekehrt: Es hatte den größten Teil flink vom Baum geholt und für den Winter vergraben. Offensichtlich waren seine Vorräte üppig bemessen für den milden Winter. Aber das konnte das Garteneichhörnchen ja nicht wissen. An einigen Stellen im Garten deuten Haselnusskeimlinge auf nicht genutzte Eichhörnchendepots hin.

Es wird Zeit für M. seine Wanderschuhe zu schnüren und in den Urlaub zu fahren. Wenn er wieder kommt, wird er Holz für den Winter hacken.

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Isabelle Huppert: Eine Frau zieht sich um

29.08.2016 at 21:34
Isabelle Huppert

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Der französische Film Alles was kommt startete Mitte August in den deutschen Kinos. Er erzählt vom Leben der Pariser Philosophielehrerin Nathalie, gespielt von Isabelle Huppert. Nach dem plötzlichen Ende ihrer Ehe erfährt sie ein Gefühl der Freiheit und muss ihr Leben neu sortieren. Der Film erhielt bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin den Silbernen Bären für die beste Regie.

Es sprechen einige Argumente für den Besuch dieses Films, viele dagegen.

Pro:

• Wir sehen Isabelle Huppert, die auch mit 63 Jahren noch bezaubernd aussieht (was der Kommentator – in ähnlichem Alter – nicht von sich sagen kann).
• Freunde der guten Kleidung sehen Isabelle Huppert in jeder Szene(!) in einem anderen Kleid/Outfit
• Auch nach 70 Filmen spielt sie alle Mitspieler an die Wand mit ihren spröden Gesten und ihrer Präsenz.

Kontra:

• Es ist ein Film, der von Philosophie handelt aber sie nicht wirklich ins Leben bringt.
• Die politische Realität in Frankreich (unter Präsident Nicolas Sarkozy) wird nicht wirklich einbezogen, bleibt Staffage.
• Wie ein großer Teil der Filme des französischen Films wird geredet, geredet, geredet.
• Eine Grundregel des Schreibens wird damit verletzt: Show, don’t tell
• Der Film hat nicht wirkliche einen Helden (selbst Isabelle nicht)
• Die zu verhandelnden Themen (Trennung nach langer Ehe, Pflege der alten Mutter, Rolle als Oma) werden nur angerissen, nichts wird vertieft.
• Es werden Klischees herangezogen.
• Es wird keine eine spannende Geschichte erzählt: der Film plätschert 100 Minuten dahin ohne jeglichen Höhepunkt.
• Die Bildsprache ist Fernseh-Einheits-Ware.

Es geht auch anders

Wie erfrischend anders dagegen der neue Film von Maren Ade: Toni Erdmann. So, wie er die Globalisierung erklärt und ad absurdum führt, hat M. es schon lange nicht mehr gesehen. Da sollte sich mal Albrecht Müller von den Nachdenkseiten ein Beispiel nehmen. Fazit: Zum Konsum dieses Filmes wird dringend geraten.

Nachdenkzeilen: Gespräche abbrechen – Keine Alternative für Deutschland

26.05.2016 at 0:04
Nachdenkzeilen 1

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Frauke Petry als Vorsitzende steht für die AfD, die Ende April diesen Jahres in Stuttgart ihr Grundsatzprogramm verabschiedet hat. Darin postuliert sie, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Besonders der Ruf des Muezzin, Minarette und das Kopftuch sind den Rechtspopulisten ein Dorn im Auge. In dieser Woche jedoch wollte Frau Petry das Gespräch mit einem muslimischen Verband suchen und fand im Zentralrat der Muslime einen Adressaten, der mit ihr in Dialog treten wollte.

Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrat der Muslime, hatte die Spitze der islamfeindlichen AfD Ende April zu einem Gespräch eingeladen. „Wir wollen wissen: Warum hassen Sie uns?“, begründete er den Vorstoß.

Frauke Petry sorgt für Eklat

Doch bereits eine Stunde nach Beginn der Gespräche brach die AfD-Delegation unter Führung von Frauke Petry das Gespräch ab. Es hätte keinen Austausch auf Augenhöhe gegeben, begründete Frauke Petry am 23.05.16 den Schritt. Zudem hätten die Vertreter des Zentralrats die Alternative für Deutschland in die Nähe des Dritten Reichs gerückt. „Deshalb sahen wir keine Grundlage, das Gespräch fortzusetzen“, so die Parteichefin Frauke Petry.

Aiman Mazyek ist da offener. Er bleibt optimistisch, was eine spätere Verständigung anbelangt. Er will mit den Gemäßigten in der AfD weiter reden und gesprächsbereit bleiben. So äußerte er  sich kurz nach dem Treffen.

Das deutet doch sehr darauf hin, dass die AfD diesen Dialog gar nicht wollte. Es ist schlechterdings unmöglich, ein Gespräch mit gegenseitigen Anschuldigungen zu beginnen. Was die AfD von den Mitbürgern muslimischen Glaubens hält, hatte unlängst AfD-Fraktionschef Björn Höcke aus Erfurt kund getan. Der Bau einer Moschee in Erfurt sei: „Teil eines langfristigen Landnahmeprojekts“. Wer, so fragt sich M., hat denn im letzten Jahrhundert Landnahme betrieben? Es waren deutsche Soldaten, die unter der Parole „Volk ohne Raum“ den Osten Europas eroberten. Nicht der Islam hat im großen Maßstab Landnahme betrieben, es waren wir Deutschen. Und überhaupt: Seit wann erobert eine Religion andere Länder?

Die AfD setzt auf Ausgrenzung – nicht nur in Thüringen

In Erfurt versucht die AfD ihren Islam-Kurs einem ersten Praxistest zu unterziehen. Die Ahmadiyya-Glaubensgemeinschaft will eine Moschee in der Hauptstadt Thüringens bauen lassen. Es wäre der erste Neubau eines muslimischen Gotteshauses in Thüringen. Die AfD will das verhindern. Ihre Kampagne lässt erahnen, wie schmutzig es werden dürfte, wenn die Partei sich in den kommenden Monaten und Jahren über den Widerstand gegen einen angeblich expansiven Islam zu profilieren sucht. Da passt der Gesprächsabbruch von Frauke Petry gut ins Konzept.

M. meint, alle müssen das Gespräch suchen, immer wieder. Gespräche abbrechen ist keine Alternative, schon gar nicht in Deutschland. Deswegen sollten beide Seite die Verantwortung auf sich nehmen, diesen schwierigen Dialog wieder aufzunehmen. Zum Dialog gehört die Zumutung, sich auch mit Gegnern, ja Feinden, an einen Tisch zu setzen. Genau in solchen Momenten ist unsere Kultur des Streits besonders wertvoll.

Der Abbruch der Gespräche bringt Frauke Petry auch in der eigenen Partei in Bedrängnis. Der Partei-Vize Alexander Gauland wettert, es sei „einiges schief gelaufen“.

 

Nachdenkzeilen – ER ist wieder da

28.04.2016 at 15:16
nachdenkzeilen

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Was treibt den deutschen Leser an, sich im Jahre 2016 Mein Kampf von Adolf Hitler zu kaufen, zu lesen und dann ins Bücherregal zu stellen? Ein mit menschenverachtenden Thesen durchsetztes Werk?

M. hörte an diesem Morgen im Deutschlandradio Kultur, das neu herausgegebene Werk stehe mit 55.000 Exemplaren in dieser Woche auf Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste Sachbuch. M. weiß von seinen Landsleuten, sie lieben blutige Thriller, in denen Serienmörder ihr Unwesen treiben. Kaum erschienen, stehen sie ganz oben auf den Bestsellerlisten. Nun kommt die kritische Edition von Mein Kampf für 59 € (knapp 2.000 Seiten!) auf den Markt und die Leser greifen zu, als handele es sich um schaurige Bettlektüre.

Mein Kampf wird sich mit dem neuen Buch von Thilo Sarrazin ein Kopf-anKopf-Rennen liefern. Diese Woche ist es erscheinen: Wunschdenken: Europa, Währung, Bildung, Einwanderung – warum Politik so häufig scheitert. Kann es sein, fragt sich M., dass sich zunehmend ein Klima der Ausgrenzung in diesem Lande ausbreitet? Was M. sich wünscht: Mögen alle Versuche scheitern, auf dem Rücken von hilfesuchenden Menschen Politik zu betreiben.

Hoffnungsfroh kann M. nicht auf das kommende Wochenende blicken. Beim Parteitag der AfD werden über 2.000 Mitglieder ihr künftiges Programm diskutieren. Die „Alternative für Deutschland“ betreibt die Ausgrenzung und Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen in unserem Land. „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“, steht im Parteiprogrammentwurf der AfD. So wird kurzerhand eine der fünf Weltreligionen unter Generalverdacht gestellt und man will sie aus dem öffentlichen Leben verbannen. Religiöse Zeichen wie Minarette und den Muezzin-Ruf sollen verboten werden. Burka und Kopftuch werden in den Blick genommen. In Mein Kampf hatte Adolf Hitler das Judentum pauschal verurteilt und er ging den Weg der Ausgrenzung bis zum Ende. 6 Millionen Menschen wurden ermordet. Warum? Nur weil sie dieser Religion angehörten oder die Nachfahren derer waren, die dieser Religion angehörten.

Nachdenkzeilen – Das staatliche Töten

06.04.2016 at 12:42
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Die neuesten Zahlen über die im letzten Jahr vollstreckten Hinrichtungen weltweit lassen M. das Blut in den Adern gefrieren: Der sogenannten „Todesurteil-Report“ von Amnesty International spricht von 1.600 Hinrichtungen. Das ist die höchste Zahl von Hinrichtungen seit 25 Jahren. Dabei sind die vollstreckten Todesurteile aus der VR China noch gar nicht enthalten, sie sind ein Staatsgeheimnis. Weit über die Hälfte aller Todesurteile wurden in den drei Staaten Pakistan (326), Iran (977) und Saudi Arabien (158) vollstreckt. Mitleid kennen die Henker nicht. Im Iran wurden auch Jugendliche hingerichtet.