Griechischer Wein – Über den Berg

28.04.2019 at 23:08
Über den Berg

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Gestern noch bei Damouchari im Meer gebadet, musste M. bei Potaria über eine Passstraße des Pilion fahren, um nach Makrinitsa zu kommen. Gut, dass die Straße schon frei war. In Tsagarada hatte M. noch über dieses Fahrzeug geschmunzelt.

 

Winterdienst

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Griechischer Wein – Dunkle Vergangenheit

28.04.2019 at 17:05
Verbrechen der Wehrmacht

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M. genießt die Tage in Tsagarada und Miliés auf der Halbinsel Pilion: Den Gesang der Nachtigall, einen verwunschen Garten, die Herzlichkeit seiner Vermieterin Kleopatra. Aber auf dem Pilion liegt auch ein düsterer Schatten der Vergangenheit. M. liest darüber:

Während der deutschen Besatzung 1942 bis 1944 war der Widerstand im Pilio massiv. Er wurde fast ausschließlich von der EAM organisiert. In Vólos und der Region des Pilio spielte das 54. Regiment der ELAS die führende Rolle. Zu ihr waren 1944 auch deutsche Überläufer gestoßen, die meist aus dem Strafbataillon 999 desertiert waren und den griechischen Widerstand unterstützten.

Eine direkte Folge der Aktionen der Partisanen waren harte Repressalien und sog. „Strafmaßnahmen“ der Deutschen mit Erschießungen von unbeteiligten Zivilisten, u. a. in Vólos, Zagora, Tsagarada, und andernorts. Am 4. April 1943 wurde das Dorf Miliés fast vollständig niedergebrannt und 13 Männer erschossen. Am 18. Dezember 1943 geschah das Massaker von Drakia, bei dem 133 Einwohner des Dorfs Drákia (auch: Drakeia) im Zuge einer „Strafaktion“ ermordet wurden.

Quelle: Wikipedia

Griechischer Wein – Pack die Badehose ein

27.04.2019 at 8:52
Am Meer

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Endlich gibt es einen warmen Tag und M. packt gleich seine Badehose ein und fährt die 6 km lange, extrem kurvenreiche Strecke von seiner Unterkunft in Tsagarada an die Bucht von Damouchari. (Der Name der genuesischen Festung, die hier zur Verteidigung errichtet wurde, leitet sich von „d’amour chari“ = dank der Liebe ab.)

Vor hunderten von Jahren lebten die Menschen noch an der Küste in unmittelbarer Nähe zum Meer. Doch die häufigen Piratenüberfälle zwangen sie dazu, sich in die Berge zurück zu ziehen und so entstand das Dorf Tsagarada, 450 Meter über dem Meer gelegen. Mehrfach am Tag legten die Menschen mit Eseln die steile Strecke zum Strand zurück, um den fangfrischen Fisch ins Dorf zu bringen.

In allen Dorfteilen errichteten die Bewohner Kirchen und pflanzten neben sie Morgenländische Platanen. Die älteste ist über 1000 Jahre alt.

Aber zurück zu M.: Wagemutig stürzt er sich ins kalte Meer und umschwimmt den in der Bucht gelegenen großen Felsen.