Lisboetas – Lisboa – Lissabon

05.05.2017 at 16:00

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Mein Reisetagebuch über Lissabon möchte ich überschreiben mit „Lisboetas“, nach dem gleichnamigen Film.

Die Neuen in Lissabon („Lisboetas“, 2004) R: Sérgio Tréfaut – Der Film zeigt Lissabon aus der Sicht seiner zugewanderten Arbeitsmigranten (dies war 2006 der meistgesehene portugiesische Dokumentarfilm aller Zeiten).

Lisbaoetas – Kunst am Bau

04.05.2017 at 18:18
Kunst am Bau

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Was M. in Lissabon in den Straßen an Kunst sieht, hat so überhaupt nichts mit dem zu tun, was in Deutschland mit „Kunst am Bau“ überschrieben wird und mit öffentlichen Geldern subventioniert wird.

 

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Lisboetas – Öffentlicher Transport

03.05.2017 at 15:00
Straßenbahnen in Lissabon

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So manches Mal steigt M. in diese wunderbaren Straßenbahnen und rumpelt mit der Linie 28 von seiner  Ferienwohnung hinauf zum Aussichtspunkt in Alfama und wieder zurück. Die Transportkosten sind gering. Als M. in Lissabon ankam lud er sich 10 Euro auf eine Verkehrsmittelkarte und fuhr alle Tage mit diesem Guthaben durch die Stadt. Die schmalen und steilen Gassen Lissabons lassen dieses Transportmittel als ideal erscheinen. Wer es individuellen möchte, mietet sich ein Tuck-Tuck.

 

Tuck-Tuck in Lissabon

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Lisboetas – Ein Gedenkort an die Schrecken der Militärdiktatur

03.05.2017 at 14:00
Museum do Aljube

Das Museum do Aljube – ein Gedenkort an die Schrecken der Militärdiktatur. In diesen Bezirken begann der Aufstand

 

M. besucht das Museum do Aljube. Hier kann er sich ein Bild zu machen, wie es um die Aufarbeitung der Salazar-Zeit in Portugal steht. Das Museum ist noch relativ neu, es wurde erst 2015 in einem Gebäude eingerichtet, das der PIDE (Geheimpolizei der Faschisten) als Gefängnis diente. Es ehrt all diejenigen, die sich während des ständigen Kampfes engagiert und ihr Leben riskiert haben und oft verfolgt und denunziert wurden. Der Name „Aljube“, des noch aus der Maurenzeit stammenden Gebäudes, bedeutet „Brunnen ohne Wasser, Zisterne, Kerker oder Gefängnis“. Diesem Zweck hat es auch fast immer gedient.

1974 wurde die Diktatur durch aufständische Militärs gestürzt, die die Macht nach kurzer Zeit einer Zivilregierung übergaben. (Die sogenannte „Nelkenrevolution“, siehe hier.) Die Geschichte der Unterdrückung in der Diktatur (Beginn der faschistischen Periode bereits 1926!) und die Befreiung ist Gegenstand der sehenswerten Dauerausstellung über drei Etagen. Der Widerstand und Kampf gegen den Faschismus in Portugal wird ausführlich dargestellt.

Als im Jahre 2005 der Abriss des ehemaligen Hauptsitzes der PIDE/DGS in Lissabon drohte, versammelte sich am eine Gruppe empörter Bürger vor dem betreffenden Gebäude gegenüber dem Bischofssitz. Dort protestierten sie gegen seine Umgestaltung in eine Luxuswohnanlage. Dieses Haus steht symbolisch für die Brutalität und Unterdrückung durch die Staatspolizei, unter der viele Portugiesen jahrelang leiden mussten. Die Demonstranten forderten eine angemessene Würdigung des Schicksals dieser Menschen um die Erinnerung an die Opfer der PIDE/DGS auch für zukünftige Generationen zu bewahren.

 

Lisboetas – Unter Frauen

02.05.2017 at 20:00
Die Augen rechts!

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An der Uferpromedade im Stadtteil Belém entlang schlendernd, trifft M. auf diese alten Damen, die ihren Schmuck an junge Damen verkaufen wollen. Sie schauen zwar alle in die gleiche Richtung aber haben offensichtlich ganz unterschiedliche modische Ausrichtungen