Griechischer Wein – Himmel oder Hölle

21.04.2019 at 21:25
Hoelle

.

 

Drastisch sind die Bilder in den Kirchen und Klöstern. Wer nicht glaubt wird von Ungeheuern verschlungen. Wer hingegen glaubt, gelangt über die Himmelsleiter zu Gott.

Griechischer Wein – Ein guter Vorrat

21.04.2019 at 17:22
Weinfass

.

Diese Mengen, die die Mönche im Kloster Varlaam zur Verfügung hatten, trank M. auf seiner Reise nicht.

Griechischer Wein – Osterbräuche

20.04.2019 at 21:42
Ostern

Ostern – Auferstehung

 

M. wünscht allen LeserInnen ein frohes Osterfest. Hier in Griechenland ist es das größte Familienfest im Jahr:

Ostern (Pascha oder Lambri) wird in der orthodoxen Christenheit und im ganzen Griechentum für die größte Feier gehalten und wird hauptsächlich in den ländlichen Dörfern groß gefeiert. Viele Sitten und Bräuche in der Woche vor Ostern, der Karwoche erreichen ihren Höhepunkt am Ostersonntag sowie an den darauf folgenden zwei Tagen, dem Ostermontag und -dienstag, und das in allen griechischen Regionen.

Während der Karwoche vom Montag bis Freitag gibt es spezielle Gottesdienste für die Leiden des Herrn, die ihren Höhepunkt finden am Karfreitag Abend mit der Prozession des Epitaphs.

Die Mitternacht am Karsamstag ist der Auferstehung des Herrn Jesus Christus geweiht. Die Vorbereitungen dazu beginnen bereits am Gründonnerstag. An diesem Tag backen die Hausfrauen die „Tsurekia“, eine Art Hefezopf, und färben Eier mit speziellen roten Farbstoffen.

Das Ei symbolisiert die Erneuerung des Lebens und die Farbe Rot das Blut Christi. Früher legten sie das erste rote Ei auf den Hausaltar um das Böse zu bannen. In einigen Dörfern markieren sie den Kopf und den Rücken der kleinen Lämmer mit der roter Farbe, die zum Färben der Eier verwendet wird.

Am Karfreitag Abend ist die Prozession mit dem Epitaph auf einem offenen Platz in der Mitte des Dorfes oder der Stadt. Jede Kirche präsentiert ihre eigene Darstellung des Epitaphs, ein wichtiges frommes Ereignis. Am Morgen des Karsamstags beginnen die Vorbereitungen für den festlich gedeckten „Tisch der Auferstehung“ und die Hausfrauen kochen die Ostersuppe „Majiritsa“ aus den frischen Lamminnereien.

Kurz vor Mitternacht versammeln sich die gläubigen Menschen in den Kirchen, weiße Kerzen haltend, die das Licht symbolisieren, das uns Christus brachte, der den Tod und die Finsternis besiegt hatte durch seine Auferstehung. Sie zünden die Kerzen mit dem „Heiligen Licht“ an, das der Priester verteilt mit den Worten: Christus ist auferstanden! (Christos anesti) Die Gläubigen tauschen Wünsche aus und so genannte „Küsse der Liebe“. Mit dem „Heiligen Licht“ bekreuzigen sie den Sturz der Haustür dreimal, um Glück zu haben. Später setzt man sich an den festlich gedeckten Tisch, peckt die roten Eier und isst von der traditionellen Ostersuppe. Am Sonntagmorgen wird vielerorts ein Lamm am Spieß gebraten oder eine Ziege.

Von überall ertönt Musik, Lieder werden gesungen und spontan wird um den Lammbraten getanzt. Dieser „große, mächtige Tanz der Gemeinschaft“ findet in vielen Teilen Griechenlands am Montag- und Dienstagnachmittag statt, an dem auch die meisten Leute teilnehmen.

Quelle: Zitiert nach:
https://www.choretaki.com/blogs/jannis-dimas/2017-03-17-das-griechische-ostern-und-sein-brauchtum

Griechischer Wein – Draht nach oben

19.04.2019 at 22:26
Telekommunikation

.

 

Über dieses Telekommunikationsinstrument gelingt es M. Verbindung nach ganz oben zu erhalten. Er will den Göttern ganz nahe sein.

M. macht sich auf den Weg zu den Meteoraklöstern. Au der kleinen gewundenen Straße dorthin hoch durch die Berge wird er durch große Schneeverwehungen zum Ausweichen auf eine andere Route gezwungen.

Aber dann, endlich, ist er angekommen und den göttlichen Sphären ganz nahe.

Meteoraklöster

Nahe dem Himmel

Griechischer Wein – Schneeketten

18.04.2019 at 8:10
Umstände

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen

 

Von Ioannina fährt M. in die Berge. In den Nationalpark Zagori. Im hochgelegenen Bergdorf Monodendri, das T. im Reiseführer gefunden hat, findet er ein gemütliches Zimmer in einer kleinen Pension.

Hier grüßen die schneebedeckten Gipfel. M. wechselt das Fahrzeug. Wir erinnern uns, welches kleine Auto er gemietet hatte. Jetzt ist er bestens gerüstet.

Griechischer Wein – Historische Brücke

16.04.2019 at 23:33
Ein Meisterwerk

Ein Meisterwerk

 

Die Brücke von Arta ist die bekannteste historische Brücke in Griechenland. Sie wird bereits in der Antike von Plinius erwähnt und soll aus der Zeit des Königs Pyrrhos I. von Epirus stammen.

In ihrer heutigen Gestalt geht die Brücke auf das Jahr 1612 zurück, erbaut unter osmanischer Besatzung. Sie markierte zwischen 1881 und 1913 an ihrer höchsten Stelle die Grenze zum Osmanischen Reich.

Griechischer Wein – Mauern

16.04.2019 at 9:13
Mauern

… immer an der Wand lang. Auf dem Weg zur Festung kunstvoll geschichtete Mauern.

 

Die westgriechische Hafenstadt Nafpaktos am Eingang zum Golf von Korinth ist gekennzeichnet durch seine starken Mauern, die sich durch die ganze Altstadbt ziehen. Sie sind Teil der oben auf einem Berg befindlichen Befestigungsanlage.

Im Mittelalter wurde die Stadt vom byzantinischen Kaiser Emanuel den Venezianern überlassen, die sie so stark befestigten, dass 1477 ein 30.000 Mann starkes osmanisches Heer nach viermonatiger Belagerung erfolglos wieder abziehen musste. Erst 1499 konnte Bayezid II. die Stadt mit einem Heer von 150.000 Mann zur Übergabe zwingen.

Bei der Seeschlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571 besiegte die venezianisch-spanische Flotte unter Don Juan de Austria die dort stationierte Flotte der Osmanen. Es war die letzte große und äußerst blutige Galeerenschlacht im Mittelmeer, die das Ende der türkischen Vorherrschaft einleitete.
Ein Denkmal am venezianischen Hafen erinnert an Miguel de Cervantes, der in dieser Schlacht seine linke Hand verloren hat. Wir können von Glück sagen, dass ihm nicht seine Schreibhand abhanden kam!

Die Schreibhand blieb ihm

Die Schreibhand blieb ihm

Griechischer Wein – Frühstück an der Mole

15.04.2019 at 17:56
An der Mole

.

 

M. ist ja eher ein scheuer Vogel. Aber hier wurde er zusammen mit T. beim Frühstück auf der Mole in Itea, südlich von Delphi, erwischt. Wir erinnern uns:

M. befragte in Delphi das Orakel zu seiner Zukunft. Der Orakelspruch wird derzeit noch von der Priesterkaste interpretiert. M. hofft, dass die Lerche ihm das Ergebnis überbringt.

Griechischer Wein – Telekommunikation

15.04.2019 at 8:11
Siemensanlage

Siemensanlage

 

Dieser Fund in einem griechischen Restaurant lässt das Herz von M. höher schlagen. Abgestellt unter der Treppe zur Toilette diese Siemensanlage. Der überaus sympathische Wirt erzählt voller Stolz, wie sie funktioniert und dass sie noch voll einsatzfähig sei.

Er war schon mehrfach als Tourist in Stuttgart und fragt, wie man nur auf die Idee gekommen sei, den schönen Bahnhof abzureißen und diese riesige Baustelle dort zu machen. M. erklärt ihm die dahinter stecken Profitinteressen.

Restaurant PHIVOS
Delphi, Tel: +30 265 82319

Griechischer Wein – In Delphi gelandet

15.04.2019 at 7:18
Der Buchfink von Delfi

Der Buchfink von Delfi

 

Nach einer unspäktakulären Autofahrt in Delphi gelandet und ohne große Sucherei eine sehr schöne Pension gefunden. (Wir erinnern uns: der Start gelang nur mit Anschieben). Hier werden wir zwei Tage bleiben.

Als die Elster am nächsten Tag zum Ticketschalter vor dem Museum in Delphi kommt, sitzt da schon das Orakel und weissagt aus voller Kehle.

Im Altertum war das mit dem Orakel viel komplizierter. Da orakelte es nicht so ohne weiteres:

Bevor das Orakel sprach, bedurfte es eines Omens: Ein Oberpriester besprengte eine junge Ziege mit eiskaltem Wasser. Blieb sie ruhig, fiel das Orakel für diesen Tag aus, und die Ratsuchenden mussten einen Monat später wiederkommen. Zuckte die Ziege zusammen, wurde sie als Opfertier geschlachtet und auf dem Altar verbrannt. Nun konnten die Weissagungen beginnen: Begleitet von zwei Priestern begab sich die Pythia zur heiligen Quelle Kastalia, wo sie nackt ein Bad nahm, um kultisch rein zu sein. Aus einer zweiten Quelle, der Kassotis, trank sie dann einige Schlucke des heiligen Wassers. Begleitet von zwei Oberpriestern und den Mitgliedern des Fünfmännerrates ging die Pythia anschließend in den Apollontempel. Sie wurde nun vor den Altar der Hestia geführt, wo – nach einigen Theorien – aus einer Erdspalte die berauschenden Dämpfe aufstiegen, so dass sie ihre Weissagungen in einer Art Trance gemacht hätte.