Ein Kärntner Wanderschuh 14 – Letzte Wanderung

21.10.2016 at 20:59
Die Burgruine Hohenwart in Kärnten

Die Burgruine Hohenwart in Kärnten

 

Einmal geht jeder Urlaub zu Ende. Auch dieser in Kärnten. Es waren nur 14 Tage aber M. hat sich gut erholt und blickt voller Tatendrang auf den Rest des Jahres. Seine letzte Wanderung führt ihn zur Burgruine Hohenwart, von wo er noch einmal den wunderbaren Blick auf den Wörthersee genießt. Das gastfreundliche Kärnten mit seinen liebenswerten Menschen wird M. nicht so schnell vergessen und auch nicht den Radiosender „Maria“, der ihn auf seinen Fahrten mit katholischen Inhalten prächtig unterhalten hat.

Ein Kärntner Wanderschuh 13 – Eine Bank mit einer Frage

19.10.2016 at 20:56
M. fragt sich, woher diese kommen und warum die Frage in eine Bank gehauen wurde. Rätselhaft.

M. fragt sich, woher diese kommen und warum die Frage in eine Bank gehauen wurde. Rätselhaft.

Ein Kärntner Wanderschuh 12 – Im Paradies

19.10.2016 at 20:05
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M. liebt Torten und die Österreicher sind Weltmeister in der Herstellung erlesener Backwaren. Auch bei seinem zweiten Besuch in Klagenfurt sucht M. dieses Café auf und lässt sich von den Torten verführen. T. ist da nachsichtig und gibt sich derweil mit einem trockenen Weißwein zufrieden.

Ein Kärntner Wanderschuh 11 – Im Fels und daraus

18.10.2016 at 20:50
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M. kann heut nicht wandern, es regnet schon seit morgens. So macht er sich mit seinem Škoda auf in den Steinbruch, gleich in der Nähe seiner Ferienwohnung. Sein Wirtin Heidi T. hatte ihn auf den Stein „Tauerngrün“, eine Art Marmor aufmerksam gemacht, gleich am ersten Abend, und dass dieser von der Firma Lauster aus Stuttgart abgebaut wird. M. kennt Lauster als Metzger seiner Heimatstatt Korntal. Lange Zeit betrieb er dort eine Metzgerei.

Doch bevor er den Steinbruch erreicht, kommt er an das Kunstwerk Krastal in Kras vorbei. Seine Frau T. zwingt ihn zu einer rasanten Bremsung, hatte sie doch vor Jahren selber sich in Bildhauerei in Holz und in Stein versucht und schöne Skulpturen gehauen. Im Kunstwerk Krastal findet jedes Jahr ein internationales Symposium mit renommierten Bildhauern statt. Die Kurse, die parallel angeboten werden, reizen T. Ob sie hierher fährt, um wieder den Stein zu bearbeiten? Denkbar wäre es.

Ein Kärntner Wanderschuh 10 – Staunen

17.10.2016 at 20:59
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Es gibt Menschen mit erstaunlichen Fähigkeiten, etwas zu finden oder zu entdecken. T. gehört zu der Sorte, die überall auf Kunst stoßen. Sie hat herausgefunden, dass sich in Gmünd eine lebendige Künstlerszene gebildet hat. Gmünd veranstaltet jedes Jahr einen Kunstsommer. Der ist leider schon vorbei, als M. mit seiner Frau in Gmünd ankommen. Allerdings können sie noch in einige Ateliers und Galerien künstlerisches Treiben beobachten. Aus aller Welt kommen Künstler über den Sommer nach Gmünd und arbeiten für eine Zeit als „Gastkünstler“ in den Ateliers der einheimischen Künstler. T. trifft auf eine Malerin, die in Frankfurt lebt und wie T. in der GEDOK Mitglied ist. Schnell kommen die beiden Frauen ins Gespräch und T. kauft ihr ein „Birkenbild“ ab: ein auf einen Birkenstamm aufgebrachtes Bild in einem von der Künstlerin entwickelten Verfahren.
Richtig ins Staunen kommt M. aber dann im Pankratium, wo das Haus

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des Staunens seinen Sitz hat. Unter dem Motto: „Eure Ohren werden Augen machen“ erlebt er die Welt des Klanges durch ungewöhnliche Apparaturen, die nur teilweise Musikinstrumenten nachempfunden sind: z. B. eine begehbare Geige, einen Gläserchorus oder ein Schlagzeug, das mit Tropfen aus einem Röhrensystem zum Klingen gebracht wird. Auch die großen Waschschalen aus Tibet faszinieren M. mit denen man Töne sichtbar machen kann. In dem großen Hof und Garten des Hauses finden sich Gerätschaften, mit denen man einer Phantasie freien Lauf lassen kann.